Zum Inhalt springen

Krippenausstellung in der Annakapelle

Ab Samstag, den 26. November 2016 sind wieder wunderschöne künstlerische Kleinode in der St.-Anna-Kapelle in der Oberen Stadt in Kronach zu sehen. Krippenbauer aus dem Landkreis Kronach und darüber hinaus zeigen ihre eigenen Interpretationen der Geschehnisse der Heiligen Nacht. Die offizielle Eröffnung ist am Samstag, den 26. November um 10 Uhr.

Die 800-jährige Geschichte der szenischen Darstellung der Weihnachtsgeschehnisse mit Figuren zählt seit Franz von Assisi zu den schönsten Weihnachtsbräuchen. Immer wieder faszinieren die Krippen - ihre Motive, ihre friedvolle Ausstrahlung! Im Reigen der Krippenausstellungen in unserem Landkreis kommt der Schau in der St.-Anna-Kapelle in Kronach eine ganz besondere Bedeutung zu. An diesem so spirituellen Ort voller Stille und Andacht stellt die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Landkreis Kronach heuer bereits zum 29. Mal an den vier Advents-Wochenenden Krippen aus. Zu sehen sind wiederum individuelle Eigenkreationen von Hobby-Krippenbauern, die aus den verschiedensten Materialien kleine Kunstwerke geschaffen haben: Fränkische, alpenländische, naturalistische, orientalische oder in Felsgrotten aufgebaute Krippen.

Im letzten Jahr gab es einige Neuerungen: So wurden neue Tische angeschafft, eine stimmungsvolle Beleuchtung installiert und die Anzahl der ausgestellten Krippen reduziert. „Wir wollten neue Wege gehen und die Ausstellung luftiger, nicht mehr so gedrängt wie in den Vorjahren gestalten“, erklärte der neue Hauptorganisator Siegfried Schneider. Bei der Krippenausstellung sollen die Gäste Besinnung finden und Kraft schöpfen, wünscht sich KEB-Vorsitzender Heinz Hausmann. Sein Dank gilt den Ausstellern für die Möglichkeit, ihre phantasievollen Eigenkreationen der Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen.

Die Krippenausstellung, die erstmals 1988 - damals noch in der Rathaus-Galerie - stattgefunden hat, ist in Kronach aus der vorweihnachtlichen Zeit nicht mehr wegzudenken und zieht alljährlich unzählige Besucher an. „Von Anfang an war es unser Gedanke und Wunsch, dass die Ausstellung in die Gemeinden im Landkreis hinausstrahlt“, betont Heinz Hausmann. Mittlerweile gibt es in einigen Orten tatsächlich eigene Schauen. Heute ist wohl in nahezu jedem Haushalt eine Krippe zu finden. Bis diese allerdings in Deutschland Einzug hielten, dauerte es bis zum späten 16. beziehungsweise Anfang des 17. Jahrhunderts – und dann nochmals einige Zeit, bis sie in den Haushalten ankamen.

Ein großes Vergelt´s  Gott zollt Heinz Hausmann dem „Mann der ersten Stunde“ Siegfried Götz-Herr, der trotz angeschlagener Gesundheit Jahr für Jahr - mit seinen Weggefährten Gerhard Schmidt und Siegfried Schneider - beispielhaftes Engagement zeigte. „Krippen sind ein Stück Verkündigung vom großen Weihnachtsereignis und der Menschwerdung unseres Herrn“, zeigt er sich sicher. Die Ausstellung ist an den Samstagen und Sonntagen geöffnet.